Ziele sind das Kerngeschäft meiner Coaching Praxis in Hamburg.

Eine der ersten und wichtigsten Lektionen dafür habe ich jedoch nicht aus dem Coaching, sondern bereits als angehende Apothekerin in meinem Pharmaziestudium gelernt: “Die Dosis macht das Gift.”

Chemische Moleküle sind nicht einfach gut oder schlecht, es kommt auf die richtige Dosierung an, ob sie eine Wirkung entfalten und wie stark diese Wirkung ist. Oder, ob eine Substanz sogar töten kann. Ähnlich ist es auch bei Zielen.

Dieses nicht SchwarzWeiß-Denken, dieses Abwägen von Nutzen-Risiko ist etwas, dass ich während meines Studiums, und noch viel mehr während meiner Arbeit in der Pharmaindustrie gelernt habe. Die Dinge sind selten so einfach, dass man immer sagen kann: hilft oder schadet. Es gibt viele Einflussfaktoren, die berücksichtigt werden müssen. Das gilt beim Thema Impfen, aber auch beim Thema Ziele.

In letzter Zeit habe ich viele Aussagen über Ziele gelesen, die sagen, wir brauchen keine Ziele, wir können uns leiten lassen von dem, was passiert, wir folgen der Intuition, oder so ähnlich.

Ziele sind meiner Meinung nach ein wichtiger Teil eines ausgeglichenen und erwachsenen Lebens. Durch das Setzen und Verfolgen von Zielen stärken wir unser Selbstvertrauen und unsere Selbstwirksamkeit. Das sehe ich auch immer wieder in meiner Arbeit in meiner eigenen Coaching Praxis in Hamburg.

Das bestätigt Nathaniel Branden in seinem Buch “Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls”. Ein zielgerichtetes Leben zu leben ist für Branden eine der 6 Säulen. Und meine eigene Erfahrung aus meinem 90Days! Projekt bestätigt diesen Effekt. Neben vielen positiven Ergebnissen war meine größte Erkenntnisse aus diesem Projekt, dass alleine die Umsetzung und der Abschluss des Projektes meinen internen Selbstwert enorm gestärkt hat. 

Ich weiß auch aus eigener Erfahrung, dass nicht erreichte Ziele genau den gegenteiligen Effekt haben können. Und die größte Herausforderung in meinen Augen ist es, die richtige Dosis an Zielen zu setzen. Daher ist mir die Arbeit im Einzel-Coaching so wichtig, denn genau dabei helfe ich meinen Klientinnen. 

Wir erreichen nicht immer alles, was wir uns vornehmen. Das ist auch ok. Das bedeutet aber nicht, dass wir aufgeben und uns einfach nichts mehr vornehmen sollten. Im Gegenteil können wir lernen, wie wir unsere Ziele besser definieren und welche Voraussetzungen es braucht, um die Ziele auch zu erreichen. So lernen wir, und das setzen und erreichen von Zielen will auch gelernt sein.

Hier kommen meine Tipps zur richtigen Dosierung deiner Ziele:

Kleine Schritte sind besser als Große

Wir wissen das eigentlich. Aber unsere eigene Ungeduld steht uns oft im Weg. Vor allem aber, wenn wir mit etwas ganz neu beginnen, bringen uns viele kleine Schritte viel schneller weiter, als wenige große. Was bedeutet das? Schätze für dich so realistisch wie möglich ein, wie gut du bereits in dem bist, was du machen möchtest und überlege dir, was ein gutes Mini-Ziel ist, dass du möglichst oft erfolgreich umsetzen kannst.

Verstehe und Formuliere das Warum

Meine Klientinnen wissen, dass ich hierbei meist etwas nerve. Bevor wir aber nicht wirklich verstehen, warum wir ein Ziel umsetzen wollen, werden wir vermutlich nicht durchhalten, wenn es mal schwieriger wird. Hier habe ich bereits darüber geschrieben.

Das Ziel muss ein direktes Ergebnis deiner Arbeit sein

Ich mache diesen Fehler selber noch manchmal. Vor allem wenn es um Zahlenziele geht. Wir nehmen so oft an, dass sich Ziele linear entwickeln. Sprich: ich möchte 5 kg abnehmen, also plane ich 0,5kg pro Woche. Oder ich möchte mehr Follower auf Social Media, also poste ich X um Y zu erreichen. Aber diese Dinge verlaufen selten in einem linearen Verlauf. Zudem ist das Ergebnis bei beiden Zielen nicht unmittelbar nur durch unsere Arbeit zu erreichen. Andere Faktoren spielen eine Rolle, wie zum Beispiel unser Zyklus oder Bewegungsprofil beim Abnehmen, oder das Verhalten anderer, wie das Folgen oder Entsorgen von Social Media Profilen. Nicht alles liegt in deiner Hand. Ich empfehle, Ziele immer so zu definieren, dass du es in der Hand hast, es zu erreichen. Das Zahlenziel kann ein schöner Nebeneffekt sein. Vielleicht passiert aber auch was viel besseres auf dem Weg.

Mache es dir einfach

Mache dir deine eigenen Ziele so herausfordernd, dass sie dich motivieren, und mache es dir gleichzeitig so einfach, dass nichts dazwischen kommt. Das bedeutet für mich, Hindernisse aus dem Weg zu räumen und alles so auszurichten, dass du deine Ziele wirklich priorisieren kannst.

Ich hoffe, diese 4 Tipps helfen dir dabei, für dich die richtige Dosis für deine Ziele festzulegen. Weitere Tipps findest du hier auf meinem Blog.

Wünschst du dir individuelle Unterstützung bei deinen Zielen, biete ich individuelles Coaching vor Ort hier in Hamburg oder in meiner virtuellen Coaching-Praxis.

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