Einer meiner Vorsätze für 2021 ist es, mehr zu lesen. Bereits seit Mitte 2020, auch dank Corona, hat mein Lesepensum deutlich zugenommen. Damals hatte ich gerade alle meine Social Media Seiten abgemeldet und mir stattdessen wieder eine Tageszeitung abonniert und auch angefangen, mehr Bücher zu lesen.

Nachdem ich in wenigen Wochen bereits 6 oder 7 Bücher gelesen hatte, war eine Ziel geboren: wenn ich in diesem Tempo weiterlese, würde ich in 2020 etwa 30 Bücher schaffen. Es sind dann knapp 25 geworden, aber mein Ehrgeiz war geweckt.

Was wäre, wenn ich jede Woche ein Buch lesen würde? Kann ich das schaffen? So war meine 2021 Challenge geboren: 50 Bücher in einem Jahr, etwa ein Buch pro Woche.

Wie weit ich nach 6 Monaten gekommen bin und wie ich es im Alltag schaffe, so viel zu lesen, dass erfährst du in diesem Artikel.

Stand Ende Juni:

Heute ist der 27. Juni und ich habe bis zum Ende des Monats gewartet, um diesen Teil zu schreiben. Ursprünglich hat der Plan dieses Blogartikels meinen Lese-Ehrgeiz geweckt. Tatsächlich hat meine Lesepensum seit Mai etwas abgenommen.

Stand heute habe ich dieses Jahr bereits 18 von 50 Büchern fertig gelesen. Ich bin laut Good Reads 6 Bücher hinter meinem Plan.

Ich habe derzeit aber auch noch 6 Bücher offen, bei fast allen habe ich bereits mehr als die Hälfte gelesen und stehe „kurz“ vor dem Ende. Also habe ich quasi die 24 notwendigen Bücher stand heute zumindest angefangen, hänge etwas hinter her. Es sind meist Bücher, die mich nicht so in den bann gezogen haben.

Wenn du wissen möchtest, welche Bücher ich gelesen habe und was ich aus diesen für mich mitnehme, dann komm in meine Patreon-Community. Dort teile ich mit dir alle Bücher und meine Learnings aus diesen.

Ich bin nicht ganz an meinem Ziel, aber jetzt machen wir weiter damit, wie ich es geschafft habe, bereits 18 + 6 halbe Bücher dieses Jahr zu lesen.

Wie ich lese

Ich bin ein langsamer Leser. Falls du nach Tipps zum schnelleren Lesen suchst, bist du bei mir an der falschen Adresse. Doch trotz meines langsamen Lesetempos schaffe ich es, pro Woche etwa ein Buch zu lesen. Ich lese nicht täglich, aber regelmäßig und versuche es, in meinen Tagesablauf einzubauen.

Ich nutze dafür eine Mischung aus Büchern, Ebooks und Hörbüchern.

Ich habe eine paar „echte“ Bücher, die ich entweder von kostenlosen Büchertischen ergattere, geschenkt bekomme oder selten auch mal selber im Buchladen kaufe. Der Vorteil dieser Bücher liegt darin, dass man sie gut zur Hand nehmen kann, wenn man bereits im Bett liegt oder auf dem Balkon in der Sonne sitzt.

Meistens greife ich zu Ebooks, da diese sofort zur Verfügung stehen und immer dabei sind. Ich nutze dafür keinen E-Reader sondern mein Handy, was den Nachteil hat, dass ich vor allem abends doch schnell der Versuchung erliege, irgendwie nochmal auf Instagram zu landen, statt zu lesen. Aber bei einem guten Buch ist das seltener ein Problem. Die Tatsache, dass es immer und überall dabei ist, ist für mich ein großer Vorteil.

Ich nutze aber auch sehr gerne Hörbücher, denn ich bin gelegentlich viel unterwegs. Ob auf einer Autofahrt, in der Bahn oder auch mal bei einem Spaziergang, ich höre unterwegs sehr gerne Hörbücher. Diese höre ich in der Regel am schnellsten zu Ende.

Wann ich lese:

Ich lese eigentlich immer gerne. Morgens noch im Bett ist eine meiner Lieblingszeiten, nachmittags auf der Couch oder dem Balkon, abends zum Einschlafen, am Wochenende mit einer Decke auf dem Sofa. Und je nachdem, was ansteht, variiert die Zeit, in der ich lese, sehr.

Habe ich morgens keine Termine, nehme ich mir gerne Zeit zum Lesen. Ich plane aber keine festen Zeiten ein, sondern nutze einfach meine freien Zeiträume. Das mache ich auch ganz automatisch, wenn ich ein gutes Buch zur Hand habe. Dann will ich unbedingt weiterlesen. Habe ich gerade kein so interessantes Buch gewählt, dann zieht es sich schon mal eine Weile hin, bis es gelesen ist. Ein paar Abende in der Woche nehme ich mir ebenso bewusst Zeit zum Lesen. Entweder, anstatt etwas im Fernseher zu sehen oder noch vor dem Einschlafen. Aber meistens sind Sachbücher keine gute Bettlektüre, denn beim Lesen bin ich oft etwas aufgedreht und habe neue Ideen. Trotzdem konnte ich mich noch nicht dazu überreden, einen Roman zu kaufen.

Durch meine Hörbücher „lese“ ich aber auch gerne beim Kochen, bei einem Parkspaziergang oder einer Joggingrunde, auf einer Autofahrt, in der U-Bahn oder beim Hausputz. Die Hörbücher sind einer meiner Geheimwaffen für mein Lesetempo.

Was ich lese

Ich lese vor allem Sachbücher und Memoiren. Vor allem abends ist das von Nachteil. Ich versuche mich immer mal dazu zu kriegen, einen fiktiven Roman zu lesen, aber meist lande ich dann wieder bei einem spannenden Sachbuch. Ich lese vor allem Bücher über: Gesundheit, Gewohnheiten, Entrepreneurship und Business, Rassismus und Feminismus. Meine Bücherliste findest du bei Goodreads.

Wie finde ich die Bücher:

Um 50 Bücher zu lesen, brauchst es natürlich 50 Bücher, die ich lesen möchte. Damit mir die Ideen nicht ausgehen, habe ich ein Goodreads-Profil angelegt. Dort stammle ich Buchtipps von Bekannten oder von meinen Vorbildern, und manchmal recherchiere ich auch neue Bücher zu einem bestimmten Thema. Ich nutze oft die praktische Funktion der Auszüge bei eBooks, um ein Gefühl für das Buch zu bekommen. Packt mich das Thema, ist das Buch gekauft. Geht mir dann ein Buch aus, habe ich auf Goodreads eine lange Liste mit Büchern, die mich interessieren und ich suche mir den passenden nächsten Titel aus.

Wie ich dranbleibe

Ein wesentliche Herausforderung ist aber das dranbleiben. Vor allem, wenn ich mal ein Buch erwischt habe, dass sich etwas hinzieht. Im Mai wurde es bei mir etwas kritisch. Ich hing etwas zurück mit meinem Lesepensum und hatte eine Reihe längerer Bücher, die mich nur mäßig begeisterten. Dank meiner Goodreads-Übersicht wusste ich aber immer, wie weit ich stehe. Das sind die Momente, wo die Challenge hilfreich ist um dranzubleiben und Bücher tatsächlich zu beenden.

Meinen Rückstand im Mai konnte ich im Juni nicht aufholen, aber wir haben ja auch erst Halbzeit.

Vor- und Nachteile der Challenge

Meine Lese-Challenge bringt nicht nur Vorteile. Während ich sehr zufrieden bin mit meinem Lesepensum und auch viel daraus mitnehme an Inspiration und neuem Wissen, so sehe ich auch ein paar Nachteile.

Meine Challenge motiviert mich, dranzubleiben und mehr zu lesen. Die Anzahl an nicht fertig gelesenen Bücher hat Dank der Challenge insgesamt abgenommen. Aber manchmal finde ich es schade, nicht noch mehr Zeit mit den einzelnen Büchern zu haben. Ich habe das Gefühl, manchmal nur Oberflächlich an einigen Themen zu kratzen. Wenige Bücher sind sicher einen zweiten Lesedurchgang wert. Aber ohne die Challenge hätte sich vermutlich nie so viel gelesen, von daher bleibe ich in den nächsten Monaten erst einmal dran und mache mir Notizen, zu welchen Büchern ich ggf. noch einmal zurückkehren möchte.

Wie geht es weiter?

Dank dieses Rückblicks habe ich für die kommenden Wochen folgende Änderungen geplant:

  • Ich werde beine 6 angefangenen Bücher im Juli zu Ende lesen
  • Ich werde anschließend ein paar der Hörbücher aus dem letzten Jahr erneut hören, die einen zweiten (oder 3.) Hördurchgang wert sind
  • Ich werde mir auch einen Roman zulegen und mit Non-Fiktion beginnen.

Mehr auf Patreon

Mehr dazu, was ich in 2021 bereits gelesen habe, ob und wie diese Bücher mein Leben beeinflusst haben bzw. wie ich die Inhalte in meinem Alltag umsetze, all das teile ich mit dir in meinem Patreon-Spezial. Werde Teil meiner Coaching Community und lese den zweiten Teil des Artikels hier.

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