Sich Fehler einzugestehen, das ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben für uns Menschen.

Warum ist das so?

Ich vermute, dass unsere Grundbedürfnisse nach Zugehörigkeit und Dominanz hier eine große Rolle spielen. Wir wollen nicht riskieren, durch einen Fehler aus einer Gruppe ausgestoßen zu werden oder unseren Einfluss zu verlieren.

Aber gab es diese Zugehörigkeit oder den Einfluss überhaupt wirklich, wenn diese nach einem Fehler sofort auf dem Spiel stehen?

Um der Frage auf den Grund zu gehen, lohnt es sich, mit der Suche bei sich selber anzufangen. Wie gehe ich mit meinen Fehlern um? Leugne ich sie vor mir selbst? Gestehe ich sie mir oder meinen engsten Vertrauten? Und was sind die Konsequenzen, die ich daraus ziehe?

Und wer oder was entscheidet überhaupt darüber, was ein Fehler ist?

Damit es einen Fehler überhaupt geben kann, muss es ja auch eine „richtige“ Lösung geben. Wer aber entscheidet darüber, was richtig ist und was falsch?

Das ist wohl eine der schwerste Aufgabe in unserem Leben.

Und wir alle laufen mit Vorstellungen von Richtig und Falsch durch die Gegend, aber nicht immer schaffen wir es das zu tun, was wir eben für richtig halten. Und schon gar nicht ist mein „Richtig und Falsch“ wie dein „Richtig und Falsch“. Aber bleiben wir erst mal noch bei uns selbst.

Woran liegt es, dass ich alleine es nicht immer schaffe, das in meinen Augen „Richtige“ zu tun?

Nun, auch hier gibt es eine Vielzahl von möglichen Einflussfaktoren. Aber versuchen wir es mal mit dem vereinfachten Modell von Grundbedürfnissen und Werten zu verstehen. Verhalte ich mich anders, als ich es eigentlich möchte, kann es entweder daran liegen, dass meine Grundbedürfnisse nicht befriedigt sind und mich daher zu einer gewissen Handlung zwingen, die ich eigentlich nicht tun möchte.

Oder aber es entsteht ein Wertekonflikt zwischen zwei sich konkurrierenden Werten, so dass ich gezwungen bin, mich für eine Option zu entscheiden. Keine finde ich dabei wirklich gut. Und manchmal ist es dann eben die „falsche“.

Wie lange wir dann bei dieser „falschen“ Entscheidung bleiben, hängt ebenfalls von unseren Bedürfnissen und Werten ab, vermute ich. Befinde ich mich überwiegend in einem Mangelzustand zu meinen Bedürfnissen, werde ich lange an der falschen Entscheidung festhalten. Das sehen wir z.B. dann, wenn wir zu Süßigkeiten greifen, obwohl wir eigentlich eine Pause, eine Umarmung oder einfach einen besseren Job bräuchten.

Ein anderes Beispiel: Fremdgehen. So lange wir mehr Bestätigung, Dominanz und Verbindung aus einer Affaire bekommen, als wir ohne sie hätten, desto länger dauert es, bis wir die Kraft finden, uns daraus zu befreien.

Wie sieht es derzeit mit deinem Handeln aus ? Steckst du derzeit in einem Wertekonflikt mit dir selber? Oder hängst du irgendwo fest, weil deine Bedürfnisse und Werte nicht im Einklang sind?

Dabei kann dir mein Coaching Programm Entdecke deine Leichtigkeit helfen. Ich unterstütze dich dabei, deine eigenen Bedürfnisse und Werte zu erkennen und Wege zu finden, diese zu leben. Daneben teile ich mit dir Tools, um negative Emotionen zu verarbeiten und loszulassen. Damit lernst du, deine Stress loszulassen und findest Wege, dich zu stärken, um mit mehr Leichtigkeit den Aufgaben in deinem Leben zu begegnen.

Ist das was für dich? Hier findest du weitere Informationen, inklusive, wie du mit mir arbeiten kannst. Ich würde dich sehr gerne dabei unterstützen.

Ich war angenehm überrascht, wie viel Fokus wir auf den Begriff der Integrität gelegt haben.

Dadurch erkenne ich, welchen Stellenwert das Konzept der Werte in deinem Coaching hat. Hier ist viel spannendes für mich zu holen:  wirklich MEINE Werte so deutlich zu spüren, dass ich gar keinen Zweifel / blinden Fleck / Inkonsequenz mehr habe, sondern einen deutlichen Leuchtturm habe, sehe ich hier als Möglichkeit und Einladung.

Carsten C.

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