In Produktivität Teil 1 ging es um die meiner Meinung nach größte Hürde der Produktivität: nämlich, dass wir oft nicht wissen, wie wir unsere Zeit sinnvoll füllen wollen. Auf meiner Patreon-Seite habe ich mit dir Ideen geteilt, wie du dich dieser Frage nähern kannst.

Und heute kommen wir dann endlich zu dem praktischen Teil. Ich gebe dir ein paar Ideen, wie du deine Produktivität steigern kannst, wenn du mehr Zeit für dein neues Projekt brauchst. Hier kommt mein Fahrplan zu mehr Produktivität. Aber ich warne dich, das Thema kann süchtig machen. Sobald du die Vorteile von mehr Kontrolle über deine eigenen zeit spürst, desto mehr möchtest du davon haben.

3 Wege zu mehr Produktivität

Ich habe meine Tipps in 5 Kategorien gegliedert, und werde nun im Folgenden Abschnitt in jeder Kategorie verschiedene Wege zur Steigerung deiner Produktivität mit dir teilen.

Los geht’s.

Simplification

Das Thema habe ich bereits in Teil 1 kurz angerissen. Die einfachste Möglichkeit, sich mehr Zeit zu verschaffen, ist es, alle Aufgaben, die du nicht machen willst und/oder machen musst, aus deinem Kalender zu streichen. Gehe mal in deinen Kalender und finde mindestens 2 Termine, auf die du keine Lust hast. Ok, dann sage sie ab. Voilá, da ist ein wenig mehr Zeit.

Klingt zu einfach, um wahr zu sein? Ja und nein. Für die meisten von uns ist es unheimlich schwer, sich von den Erwartungen bisher bestehender Beziehungen zu lösen. Und ja, bei den meisten dieser Tipps ist es so, dass es kurzfristig etwas unangenehmer sein kann, bevor du langfristig die gewünschten Effekte spürst: mehr Kontrolle über deine eigene Zeit. Aber je froher du damit beginnst, desto schneller wird sich der gewünschte Effekt einstellen.

Dies ist eine kostengünstige und schnelle Methode, sich seine Zeit zurückzuholen. Ich würde immer empfehlen, hier anzufangen.

Neben Verabredungen sind nicht beendete Projekte, die schon seit einer Ewigkeit in deiner Schublade liegen, ein großer Zeitfresser. Denn allein die Tatsache, dass sie ein schlechtes Gewissen hervorrufen, fühlt sich lähmend an, oder nicht? Ich sage dir: weg mit all den nicht beendeten Projekten. Du wirst es hinterher nicht bereuen.

Und sollte es doch so sein, kannst du es ja wieder aufgreifen. Das schlimmste, was passieren kann ist doch, dass du ein wenig Geld in den Sand gesetzt hast. So what.

Organisation

Nachdem du erst einmal freie Zeit durch das Absagen nerviger oder überflüssige Aktivitäten geschaffen hast, kommen wir zum nächsten Schritt, wenn dir die neu geschaffene Zeit noch nicht ausreicht. 

Einer der größten Zeitfresser unserer Zeit ist immer noch mangelnde Organisation. Ein fehlender Überblick über alles, was wir machen müssen, gepaart mit ständiger Ablenkung, Multi Tasking und einer gewissen Zerstreutheit.

Für mehr Übersicht empfehle ich, dir sofort ein Übersichts-Board einzurichten. Das kann an deiner Tür mit Post-Its erstellt werden oder digital in Systemen wie Trello oder Notion. Dieses Board braucht 3 Zeilen:

  • Was musst du noch erledigen
  • Woran arbeitest du gerade
  • Was ist erledigt 

Beginne mit einem einfachen Board und entwickle es für dich weiter, je nachdem, wie es dich gut unterstützt. Du wirst schnell feststellen, dass allein der Überblick über alle Dinge, die du tun musst, dich enorm unterstützt. Wie ich meine Boards nutze, teile ich mit dir in meiner Patreon Community.

Batching und Time Blocking

Hast du nun einen größeren Überblick über alle To-Do ´s, kannst du auch noch einen Schritt weitergehen. Neben all den einmaligen Dingen, die wir erledigen müssen, gibt es oft auch viele wiederkehrende Aktivitäten, die du erledigen musst.

Mache einmal eine Liste aller wiederkehrender Aktivitäten, die so anfallen. Von Einkaufen bis Wäsche waschen, Post erledigen und Rechnungen bezahlen bis hin zu Verabredungen, liste alles auf.

Nun erstelle Kategorien für die Aktivitäten und im zweiten Schritt suche Zeiten in deinem Kalender, die du für diese Aktivitäten nutzen kannst. Vielleicht erledigst du alle Einkäufe jetzt immer Freitag Nachmittag, machst den Wohnungsputz am Samstag, bevor du den entspannten Teil des Wochenendes einläutest und die administrativen Dinge deines Privatlebens organisierst du am Montagabend.

Indem du regelmäßige Zeiten für diese anfallenden Dinge festlegst, wird sich schnell eine Routine einstellen, die wiederum mehr freie Zeit für den Rest der Woche schafft. Zudem wird durch diese zusätzliche Organisation einiges an mentaler Energie frei, die du für neue Projekte verwenden kannst.

2 weitere Pro-Tipps

Zwei weitere Methoden der Produktivitäts-Steigerung teile ich in meinem Patreon Exklusiv. Dabei geht es um Wege mittels Automatisierung und Outsourcing Zeit einzusparen.

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Mein Weg

Für mich persönlich habe ich festgestellen, dass der Weg der Minimierung und Vereinfachung der beste für mich ist. Outsourcing und Co klingen zwar cool, steigern aber auch die Komplexität, und oft ist das gar nicht notwendig. Zudem spare ich eine Menge Geld, in dem ich ganz viele Dinge einfach halte.

Hier geht es aber wieder zurück zur Ausgangsfrage: wie möchtest du deine freie Zeit nutzen?

Ich sehe die Hausarbeit oft als Zeit der Entspannung nach intensiven Arbeitssessions am Computer und den Einkauf als eine Möglichkeit, meinen täglichen Spaziergang zu erledigen. Mein Ziel ist aber auch, Ruhe, Entspannung und Gesundheit in meinem Leben zu kultivieren, und Arbeit zu machen, die einen Mehrwert für andere bietet. In meinem Fall sind das Coaching und Schreiben. So habe ich mein Leben darauf umgestellt, möglichst viel Zeit dafür zu haben.

Wie möchtest du deine verbleibende zeit nutzen?

Ich hoffe, diese Artikelreihe hat dich einige Ideen dazu gegeben, wie du anfangen kannst, dir darüber klar zu werden, und wo du beginnen kannst, dir freie Zeiträume dafür zu schaffen. Viel Freude dabei. 

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