Letzte Woche habe ich von Hamburg aus online ein Strala Yoga Intensive Training zum Thema “Healing Trauma” begonnen und bereits die ersten 2 Stunden haben mich sehr berührt. Die Dozentin Tara Stiles sprach unter anderem über die Entstehung von Burnout als Erfahrung davon, über einen langen Zeitraum sehr unverbunden mit sich selbst zu sein. Eine Beschreibung, die ich sehr zutreffend finde, denn sie beschreibt meine eigenen Erfahrungen damit sehr treffend.

Die Gegenantwort liegt auf der Hand: wir entkommen dem Burnout, indem wir in einer guten Verbindung mit uns bleiben. In Harmonie, in Balance, in unserer Mitte. 

Durch meine Strala Yoga Praxis habe ich gelernt, wie ich in Verbindung mit mir treten und bleiben kann, auch in Bewegung und in herausfordernden Situationen. Ich habe durch die Praxis Zugang zu einem größeren “Horizont” und zu “Weite” und mehr Möglichkeiten erlangt. Besser kann ich es nicht beschreiben. Ich sehe mehr, dank meiner Strala Yoga Praxis. 

Das besondere an Strala Yoga ist, dass wir Yoga im Sinne der Tai Chi und Shiatsu Philosophie praktizieren. Die Verbindung von Körper und Atmung, Bewegung aus der Körpermitte und ein Bewegungsfluss in Harmonie mit uns sind die wesentlichen Elemente.

Das neue Training fasst für mich gut zusammen, warum diese Praxis einen so heilsamen Effekt auf mich hatte und mich auch weiterhin auf meinem Weg unterstützen. Diese Arbeit mit dem Körper hat einen großen Anteil daran, dass ich meine Stressreaktionen verändern konnte und heute viel mehr in Verbindung zu mir selbst stehe, als vor ein paar Jahren. 

Ein Satz im Training bewegt mich besonders. “Burnout existiert hier nicht.” Ich fragte mich, wie diese Welt für mich aussieht. Und gleichzeitig weiß ich, dass ich genau daran seit Jahren arbeite. 

Die Antwort kann nicht von Außen nach Innen erzielt werden, wobei Innen und Außen sich ständig beeinflussen. Es ist eher etwas, dass automatisch von Innen immer mehr ins Außen gespiegelt wird, wenn wir in einer guten Verbindung mit uns selbst stehen.

So erlebte ich vergangene Woche einen Moment beim Wohnungsputz, wie ich durch Anwendung von ein paar Tai Chi-Elementen (bewusste Atmung und eine Bewegungen aus der Körpermitte) beim Putzen eine neue Ruhe fand und Dinge sah, die ich sonst beim Putzen eher übersehe. Ich zog zum Beispiel trockenen Blätter aus einer Pflanze oder putze Stellen im Bad, die sonst eher schwer zu erreichen sind. Und das mit größerer Genauigkeit und Gelassenheit. Und mir fiel auf, dass ich hinterher weniger müde war, als sonst.

Das ist das Ding, genau so funktioniert es. Und je mehr ich es üben, desto mehr sehe ich, wie weitreichend diese Praxis sein kann.

Nach 7 Jahren intensiver Praxis und (Selbst-)Studium habe ich das Gefühl, noch immer ganz am Anfang zu stehen, in all diesen Themen.

Das ist ein schöner Ort. Er zeigt mir, dass ich kein Beginner mehr bin. Beginner überschätzen ihre Kompetenz und denken, sie haben alles verstanden. Wenn man weiter in die Thematiken eintaucht, wird man schnell erkennen, dass es den Ort von “ich habe es verstanden” nicht gibt. Alle Experten haben, denke ich, immer noch mehr Fragen als Antworten in ihren Fachgebieten. 

Für Informationen zu meinen Strala Yoga Stunden in Hamburg schaue hier nach aktuellen Angeboten.

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